Die Besuchszeiten sind von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich. Die meisten Intensivstationen arbeiten jedoch mit festen Besuchszeitfenstern.
Häufige Zeiten sind zum Beispiel:
- vormittags etwa 10–12 Uhr
- nachmittags etwa 15–17 Uhr
- abends etwa 19–20 Uhr
Diese Zeiten bedeuten nicht, dass Sie ausschließlich dann kommen dürfen. Sie geben vielmehr Zeiträume an, in denen ein Besuch ohne Rücksprache möglich ist.
Warum gibt es Besuchszeiten?
Nicht, um Angehörige zu ärgern, sondern weil auf der Intensivstation sehr viele pflegerische und medizinische Maßnahmen stattfinden.
Morgens erfolgen Körperpflege und Verbandswechsel, mittags ärztliche Visiten und Untersuchungen, nachmittags Therapien. Zusätzlich braucht der Patient Erholungsphasen.
Besuch außerhalb der Zeiten
Außerhalb der regulären Zeiten ist ein Besuch oft nach Rücksprache möglich – insbesondere bei kritischem Zustand, nach dem Aufwachen aus dem Koma oder bei weiter Anreise.
Sprechen Sie das Pflegepersonal an. In den meisten Fällen lässt sich eine Lösung finden.
Aktuelle Entwicklungen
Viele Intensivstationen haben ihre Besuchsregelungen inzwischen gelockert oder bieten sehr flexible Zeiten an. Trotzdem gilt: Zu lange oder zu häufige Besuche können den Patienten erschöpfen.
📝 Kurz zusammengefasst
- Meist feste Besuchszeitfenster
- Außerhalb der Zeiten oft nach Rücksprache möglich
- Zeitfenster schützen Behandlung und Erholung
- Bei kritischen Situationen meist flexibler
- Trend zu liberaleren Regelungen