Für viele Angehörige ist der erste Besuch im Krankenhaus extrem belastend. Man ist emotional angespannt, kennt sich nicht aus und möchte möglichst schnell zum eigenen Angehörigen. Die gute Nachricht: In den meisten Kliniken ist die Intensivstation gut organisiert und beschildert.
Häufig befinden sich Intensivstationen im Hauptgebäude des Krankenhauses und sind ausgeschildert mit Begriffen wie „Intensivstation", „ITS", „ICU" oder „IMC". Bereits bei der Aufnahme oder im ersten Telefonat erhalten Angehörige in der Regel Informationen darüber, auf welcher Station der Patient liegt.
Wichtig zu wissen: Viele größere Krankenhäuser haben mehrere Intensivstationen, zum Beispiel eine chirurgische, internistische oder neurologische Intensivstation. Deshalb ist es sinnvoll, immer den genauen Stationsnamen oder die Stationnummer zu erfragen.
Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an:
- die Rezeption oder den zentralen Empfang
- den Pförtnerdienst
- die Information im Eingangsbereich
Intensivstationen sind aus Hygiene- und Sicherheitsgründen meist durch eine Tür mit Klingel gesichert. Klingeln Sie, nennen Sie den Namen des Patienten und Ihr eigenes Anliegen. Das Pflegepersonal öffnet Ihnen dann die Tür oder erklärt das weitere Vorgehen.
Mein klarer Rat aus der Praxis: Haben Sie keine Scheu zu fragen. Niemand erwartet, dass Angehörige sich im Krankenhaus auskennen. Fragen gehören hier zum Alltag – und werden in der Regel freundlich beantwortet.
📝 Kurz zusammengefasst
- Intensivstationen sind meist gut ausgeschildert
- Es gibt oft mehrere Intensivstationen pro Krankenhaus
- Rezeption oder Empfang helfen zuverlässig weiter
- Türen sind häufig gesichert – Klingel benutzen
- Fragen ist ausdrücklich erlaubt und sinnvoll